Neues Jahr, neues Land

03. Januar 2017, Savannakhet/Laos

Seit einer Woche sind wir nun schon in Laos und würden gern sagen, dass es hier wirklich schön ist und wir schon viel gesehen haben, aber leider ist das nicht so richtig der Fall.

Unser Grenzübertritt verlief erst einmal problemlos. Entgegen den Horrorprophezeiungen anderer Reisender verließ unser Bus uns nicht direkt hinter der Grenze und wir haben am Ende auch nur fünf Dollar mehr bezahlt als den offiziellen Preis – immer noch weniger als geplant: zwei Dollar Gebühr für den (eigentlich kostenlosen) Ausreisestempel, zwei weitere für den nächsten Einreisestempel und einen als „Bearbeitungsgebühr“ für unseren Visumsantrag.

Der Minibus lud uns eine halbe Stunde hinter der Grenze am Abzweig ins Hafendorf Nakasang ab, wohin wir dann ein Tuktuk nahmen. Von Nakasang aus fuhren wir gleich noch weiter mit einem langen, hölzernen Motorboot auf die Insel Don Det. Diese ist das touristische Zentrum der sogenannten 4000 Inseln im Mekong ganz im Süden von Laos. Das gleichnamige Dorf ist ein paar hundert Meter lang, zieht sich direkt am Ufer des Mekong entlang und besteht zu einem Großteil aus Guesthouses und Bungalows.

Am ersten Abend mieteten wir uns Fahrräder und fuhren eine Runde um die Insel, was vielleicht zwei Stunden dauerte, aber nur deshalb, weil wir an fast jedem Guesthouse anhielten und uns die Bungalows anschauten. Wir hatten ein eher teureres Zimmer (dafür mit Klimaanlage und heißer Dusche) und wollten gern einen Bungalow mit Hängematten und Flussblick haben.

Am nächsten Tag zogen wir in einen der Bungalows unseres Guesthouses um, die günstiger waren, da sie sehr spartanisch waren und nur eine kalte Dusche hatten, aber auch daran haben wir uns mittlerweile so mehr oder weniger gewöhnt. Den Rest des Tages lagen wir glückselig in unseren Hängematten auf der Terrasse, die auf Stelzen direkt über das Flussufer gebaut war, schaukelten, genossen die Ruhe, die angenehme Brise und die wunderschöne Aussicht auf das grüne Ufer und den Tempel auf der anderen Seite des Flusses. Noch ahnten wir nicht, dass unser Urlaubsglück bald ein jähes Ende finden würde…

Hängematte mit Flussblick - was will man mehr?

Hängematte mit Flussblick – was will man mehr?

Vor allem wenn das die Aussicht ist...

Vor allem wenn das die Aussicht ist…

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Mich (B) hat es zuerst erwischt. Ich hatte schon zum Abendbrot keinen rechten Appetit, aß aber trotzdem ein paar Nudeln. Dann kamen die Schauer am ganzen Körper, die Bauchschmerzen und eh ich mich versah, verbrachte ich die nächsten vier Stunden überm Klo, mal mit dem einen, mal mit dem anderen Ende. Ich hatte schrecklichen Durst wegen des Durchfalls, konnte aber nicht mal einen Schluck Wasser drin behalten. In den frühen Morgenstunden schlief ich irgendwann ein und als ich wieder aufwachte, waren zumindest die Magenkrämpfe vorbei und ich konnte wieder trinken. So wurde an dem Tag natürlich nichts mit Unternehmungen – wir wollten uns eigentlich die Wasserfälle auf der Nachbarinsel ansehen – stattdessen lagen wir auf den Matten und Kissen auf der Veranda unseres Guesthouse-Restaurants (schon bei dem Gedanken an das Geschaukel in der Hängematte wurde mir wieder schlecht) und kuschelten mit den sehr verschmusten Katzen dort. Ich aß ein paar kleine Bananen, aber fühlte mich immer noch krank, und gegen Mittag bekam ich dann noch leichtes Fieber, was den Rest des Tages anhielt. Im Internet fanden wir eine internationale Polyklinik in Pakse, der nächstgrößeren Stadt, die etwa zweieinhalb Busstunden entfernt lag und beschlossen, notfalls dorthin zu fahren. Aber wie durch ein Wunder sank abends meine Temperatur von ganz allein wieder und ich hatte eine ruhige Nacht. Dafür fing es am nächsten Tag bei Kathrin an, zum Glück ohne das Erbrechen, aber die übrigen Symptome waren die gleichen. Hatten wir bis dahin noch auf eine Lebensmittelvergiftung getippt, sah es nun eher nach Magen-Darm-Infekt aus. Kathrin verbrachte den Tag im Bett – zum Glück sank auch bei ihr die Temperatur von allein wieder – und ich ging nur zum Essen raus, brachte aber kaum einen Bissen runter. Die darauffolgende Nacht war mir wieder furchtbar schlecht und so checkten wir dann am nächsten Tag aus, um nach Pakse zu fahren. Die Insel bekam uns anscheinend nicht.

Der Bus nach Pakse war hoffnungslos überbelegt. Die Fahrgäste waren fast ausschließlich Ausländer, und viele der Kraxen und Koffer passten gar nicht mehr in die Gepäckräume des Busses und mussten mit auf die Sitze, in den Gang, zwischen die Füße… Es war eine sehr beengte Fahrt aber niemand beschwerte sich; alle nahmen es mit Humor und versuchten das Beste daraus zu machen. Zum Glück waren es ja nicht einmal drei Stunden.

In Pakse gönnten wir uns ein richtig schickes Hotel. Es war mit 20 € pro Nacht so ziemlich das teuerste, das wir bisher hatten, aber wir wollten mal etwas wirklich sauberes, ordentliches, wo die Rohre nicht offen durchs Bad liefen und die Fenster dicht waren. Unser Zimmer lag im vierten Stock, war sehr geräumig und hatte eine gute Aussicht auf die umliegenden Tafelberge.

Viel unternahmen wir nicht in Pakse. Wir spazierten am nächsten Vormittag durchs Zentrum um ein günstigeres Hotel zu suchen und ansonsten ruhten wir uns viel aus. Wir hatten zwar beide kein Fieber und keinen Durchfall mehr, waren aber ziemlich entkräftet und unsere Mägen waren der generellen Idee von Essen nicht so zugetan. So aßen wir im Großen und Ganzen nur Obst oder Gemüsesuppe mit Reis. Schlimm genug, um zum Arzt zu gehen, war es allerdings auch nicht, also warteten wir einfach ab.

Am Silvesterabend stellte sich unser Zimmer im vierten Stock als sehr gute Investition heraus, denn auch die Laoten mögen Knallerei. Sie fangen zwar schon eine Viertelstunde vor Mitternacht damit an und fünf Minuten nach Neujahr ist alles vorbei, aber es gab ein wunderschönes Feuerwerk, das wir ganz bequem vom Fenster aus sehen konnten.

Nach zwei Nächten in dem teuren Hotel zogen wir in ein günstigeres weiter im Stadtzentrum um und versuchten uns an einem Ausflug. Mit dem Tuktuk ließen wir uns auf die andere Seite des Flusses zum Fuße des Wat Phou Salao-Tempels fahren, wo eine riesige, goldene Buddhastatue über dem Mekong thront – in 125 m Höhe. Zugegeben, das war dann vielleicht doch ein bisschen viel für den ersten Ausflug seit einer Woche und mit nichts als einer Schüssel Obstsalat (K) bzw. Kürbissuppe (B) im Bauch, aber nun waren wir einmal da und von unten sah es gar nicht so schlimm aus, auch wenn die Steintreppe sehr, sehr steil war. Nur leider waren wir am Ende der Steintreppe erst auf halber Höhe und die Holztreppe, von der wir gelesen hatten, sah aus, als wäre sie schon vor Jahren verrottet. Stattdessen gab es einen Sächsische Schweiz-würdigen Trampelpfad neben der Treppe, den wir buchstäblich mit letzter Kraft erklommen. Am Buddha angekommen ließen wir uns auf die schattigen Stufen des Podestes der majestätischen Statue fallen und blieben erstmal eine halbe Stunde sitzen. Aber die Aussicht war so grandios, dass es sich trotz allem gelohnt hat. Aus dieser Höhe blickten wir viele Kilometer weit über den Mekong, die Stadt und die Tafelberge. Pakse hat einen kleinen Flughafen und nach einer Weile näherte sich ein Flugzeug, das wir aus der Vogelperspektive beim Landen beobachten konnten. Ein Mönch hielt eine Weile Smalltalk mit uns. Es war wirklich ein toller Ausflug, auch wenn wir danach vollkommen platt waren.

Hoch hinauf...

Hoch hinauf…

...zum goldenen Buddha...

…zum goldenen Buddha…

...und toller Aussicht!

…und toller Aussicht!

Abends gingen wir sehr lecker essen – wir hatten ein original japanisches Restaurant entdeckt und aßen Udon und Soba (verschiedene Arten Nudeln), die wie in Japan schmeckten und zum ersten Mal seit einer Woche waren wir zuversichtlich, dass wir auf dem Weg der Besserung sind.

Heute fuhren wir dann weiter nach Savannakhet, was die zweitgrößte Stadt von Laos ist. Von allen Orten, die wir bisher hier gesehen haben, war das Dorf Don Det im Mekong noch der geschäftigste. In Pakse sagten sich Fuchs und Hase gute Nacht – die Straßen waren so leer wie nirgends in Südostasien, und hier scheint es genauso zu sein, nur größer. Die inoffizielle Abkürzung der Lao PDR (People’s Democratic Republic) – Lao Please Don’t Rush – scheint gerechtfertigt.

Dafür war die heutige Busfahrt ein echtes Highlight. Wenn wir sonst dieser Tage schon nicht viel erleben, dann entschädigen uns die öffentlichen Verkehrsmittel mehr als reichlich. Es handelte sich um einen großen Bus, doch leider konnten wir nicht nebeneinander sitzen, da die Plätze nummeriert waren und unsere Plätze schräg übern Gang lagen und am Fenster jeweils schon jemand saß. Naja, halb so schlimm. Es wurde auch so unterhaltsam.

Hier eine Chronologie der ersten anderthalb Stunden dieser denkwürdigen Fahrt:

09:30 Uhr: Der Bus fährt pünktlich vom Rand der Hauptstraße ab, nachdem alles Gepäck tatsächlich im Gepäckraum verstaut werden konnte. Diesmal sind wir die einzigen Ausländer

09:35 Uhr: Im Schneckentempo fahren wir mit geöffneter Tür die Hauptstraße entlang und alle zehn Meter steigt noch irgendjemand ein. Aus den Lautsprechern plärren Lao-Schlager und dazu laufen Musikvideos auf einem großen Bildschirm vorn. Wir fragen uns, wie es sein kann, dass Männer und Frauen in diesem Land nicht im selben Hotelzimmer übernachten dürfen aber es gleichzeitig niemanden stört, dass in jedem Video so knapp bekleidete Mädchen in so anzüglichen Posen tanzen, dass wir uns geradezu fremdschämen.

09:40 Uhr: Die Tür ist inzwischen geschlossen und wir haben das Zentrum verlassen. Wir halten am Straßenrand – wieder einmal – und zwei Männer laden einen Sack Reis in den Bus. Der Gepäckraum ist ja voll, also muss der Reissack in den Passagierraum. Sie schieben ihn nach hinten durch und laden noch einen Sack ein. Und dann noch einen. Und noch einen. Und noch einen. Und… so geht es weiter, bis der komplette Gang mit gelben Zentnersäcken Reis belegt ist.

09:50 Uhr: Der Busbegleiter kontrolliert die Tickets. Dazu muss er auf den Reissäcken entlang steigen, da der Gang ja komplett damit gefüllt ist. Auch weitere Fahrgäste, die noch einsteigen, müssen über die Säcke klettern.

10:00 Uhr: Wir erreichen einen Busbahnhof. Mehr Leute steigen ein, darunter zwei ältere Sikhs mit Turban und ein europäisch aussehender Herr mittleren Alters. Die vordersten beiden Reissäcke werden entladen, Gott weiß wohin. Danach weiteres Geziehe und Gehieve. An die Stelle der Reissäcke wird ein Motorrad in den Gang geschoben, dessen Lenker den Busfahrer fast im Ohr krabbelt.

10:15 Uhr: Weiter geht die Fahrt. Einer der Männer, die das Motorrad festhalten, kramt von irgendwo ein Seil hervor und bindet das Hinterrad zwischen zwei Sitzen fest. Meine Nachbarin ist friedlich mit dem Kopf auf meiner Schulter eingeschlafen.

10:30 Uhr: Immer mal wieder hält der Bus, um noch weitere Fahrgäste vom Straßenrand zusteigen zu lassen. Die neuen Fahrgäste müssen jetzt erst einmal über das Motorrad klettern, um anschließend über die Reissäcke zu ihren Sitzplätzen zu gelangen. Die meisten steigen dazu auf den Sitz neben dem Motorrad und dann auf den Motorradsitz oder dessen Auspuff, andere versuchen sich auf den Lehnen abzustützen. Da das Ende des Motorrads genau neben meinem Sitz liegt und ich nicht ständig getreten werden möchte, kuschele ich mich vertrauensvoll noch ein bisschen enger in meine schlafende Nachbarin.

Hab mein Wage vollgelade...

Hab mein Wage vollgelade…

10:40 Uhr: Wieder einmal hält der Bus am Straßenrand. Schneller als 50 km/h sind wir bis jetzt garantiert zu keinem Zeitpunkt gefahren. Diesmal steigen keine neuen Fahrgäste zu, sondern eine fliegende Händlerin, die Hähnchenspieße verkauft, welche sie in Bündeln in den Händen trägt. Mit vollen Händen klettert es sich nicht so gut über das Motorrad aber das hält sie nicht ab. Es hält auch die nächste fliegende Händlerin, die ganze gebratene Hähnchen auf Spießen verkauft nicht ab. Und auch nicht die übernächste, und die danach… Moment mal? Es steigen gut und gern acht Damen mit Hähnchenspießen ein, kraxeln über das Motorrad und stapfen über die Reissäcke nach hinten. Der Busfahrer fährt inzwischen langsam weiter, während die Damen ihre fettige Ware unters Volk bringen.

10:45 Uhr: Nächster Stopp am Straßenrand. Wer dachte, dass die Händlerinnen hier wieder aussteigen, hat weit gefehlt. Im Gegenteil: Weitere acht Händlerinnen steigen ein, noch mehr Hähnchenspieße; danach noch drei, vier Damen, die geschnittenes Obst und Wasserflaschen verkaufen. Im Bus geht es inzwischen zu wie auf einem Jahrmarkt. Kathrins Nachbar erwirbt zwei Spieße, deren Fett ein paar asymmetrische Flecken auf Kathrins Hose tropft, während die Verkäuferin sich über sie beugt um zu kassieren.

10:50 Uhr: Die Händlerinnen steigen alle einen Kilometer weiter wieder aus, vermutlich um mit dem nächsten Bus in die Gegenrichtung zurückzufahren. Zwei Mönche steigen ein und setzen sich zu den Sikhs und dem Europäer auf die Rückbank. Meine Sitznachbarin ist inzwischen wach und vergleicht unsere Armbehaarung. Aus den Lautsprechern plärren weiter Lao-Schlager – der Busfahrer wechselt ab und zu mal die CD. Ich fange an, Lao-Schrift anhand der Karaoke-Untertitel zu lernen…

Am Ende sind wir gut in Savannakhet angekommen, haben wieder einen kleinen Bungalow für uns, in dem wir vorhin etwas kreativ werden mussten, um ein Moskitonetz aufzuhängen (Leukoplast sei Dank), haben einen Stadtspaziergang gemacht und etwas gegessen. Genug Programm für heute!

16 Gedanken zu “Neues Jahr, neues Land

  1. Ach, Ihr Armen! Das klingt nicht wirklich nach Erholung – nur gut, dass sich inzwischen eure Magen-Darm Verstimmung gelegt zu haben scheint.
    Dagegen habe ich mich über die Busfahrt mit Reissäcken, Motorrad und Hähnchenspießen fast nicht mehr eingekriegt vor Lachen – Spitze!

    • Mittlerweile sind wir übern Berg und zurück bei drei Mahlzeiten am Tag, auch wenn immer noch nicht alle Lebensmittel gehen und wir in letzter Zeit fast nur westlich essen waren (oder japanisch oder koreanisch) – nach Lao Food ist uns gerade gar nicht zumute.
      Über die Busfahrt haben wir uns auch amüsiert. Jedes Mal, wenn noch etwas neues dazu kam, haben wir übern Gang Blicke ausgetauscht und als die zweite Gruppe Hähnchenspießverkäuferinnen einstieg, hatte ich schon Lachtränchen in den Augen… Genauso hatte ich mir das in Südostasien vorgestellt. 😉

  2. Hallo Mädels, einer meiner guten Vorsätze für das neue Jahr war, euch, wenn möglich, die Treue zu halten. Dank eurer Hilfe, lässt sich das wunderbar realisieren, also 50 Prozent der Vorhaben erfüllt. (hihi)
    Die Bilder sind wieder super gelungen, blauer Himmel , sattes grün, gefühlter Sommer, obwohl ihr ja auch auf der winterlichen Nordhalbkugel seit, hier ist der Himmel momentan auch blau bei 4 Grad minus und angekündigten fast 20 Grad minus für die nächsten Nächte. Es ist so , als würde ich euch hinterher fahren und wäre schon in Sibirien.
    Der Auszug eurer Busreise liest sich genial, stellt euch das mal im wohlstrukturierten Deutschland vor, das Gemaule und Gemecker der lieben Mitreisenden.
    Ich wünsche euch eine stabile Gesundheit und weiterhin viel Spaß.
    Grüße aus Bad Schandau

    • Hallo Jenser, das nenne ich ja mal einen guten Vorsatz! Da helfen wir gern, hihi. ^_^
      Wie Winter fühlt es sich hier nicht gerade an; von den null Grad, die tatsächlich auch in Laos irgendwo sein sollen, merken wir hier noch nichts (aber vermutlich weiter im Norden in den Bergen). Aber mit minus 20 ist das natürlich nicht zu vergleichen. Habt ihr denn auch ein bisschen Schnee dazu?
      Interessant, dass du das sagst – ich habe während der Busfahrt versucht, mir meine KollegInnen an unserer Stelle vorzustellen, was sehr lustig war; einige hätten sich wahrscheinlich genauso amüsiert, aber anderen wäre vermutlich nach drei Minuten der Geduldsfaden gerissen. Aber ich habe hier noch niemanden gesehen, der sich über irgendetwas wirklich aufgeregt hätte; stattdessen wird immer so lange improvisiert, bis es eine Lösung gibt – das ist sicherlich in Indien genauso?
      Genieß den knackig kalten Winter und sei gegrüßt!
      B+K

  3. Ich liebe die fliegenden Händler in Bussen. Die kenn ich auch gut. „Waaaasser – 1 Reeeeal“ …. „Waaaaasser 1 Reaaal“ oder eben „Aqua, aqua, aqua, 1 Real, 1 Real, …“ leider fehlt hier die melodische Untermalung. Wir haben uns auch öfters von dem Bus-Angebot ernährt.
    Allerdings waren bei uns nie Motorräder und Reissäcke on Board, hätten auch nicht durch die Drehkreuze im Bus gepasst…

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an und wünsche gute Genesung und gesunde Weiterreise. Passt gut auf euch auf. Aber ihr seid ja mittlerweile auch Profis beim Durchhalten nicht so doller Tage und daher bin ich beruhigt.

    Liebe Grüße aus München

    • Oh, gibt es die in Brasilien auch? Irgendwie ist das eine ziemlich praktische Einrichtung, und obendrein noch wahnsinnig unterhaltsam (bis auf den Geruch, und die Fettflecken). Motorräder im Gepäckraum hatten wir schon, aber im Gang, das war auch neu. Wir warten noch auf lebende Hühner oder Ziegen, hihi. 😀
      Danke dir – bisher haben wir ja alles überstanden, und wir passen ja auch gegenseitig auf uns auf. 🙂
      Wir wünschen dir bzw. euch eine ganz tolle Reise und sind schon sehr auf die Berichte gespannt!!
      Liebe Grüße aus Thakhek. ^^

  4. Ui ui ui, da seid ihr Weltenbummler ja wirklich turbulent ins Neue Jahr gestartet…
    Hoffentlich wird die nächste Zeit in Laos spannend. Das Busfahren klingt jedenfalls überaus erlebnisreich 😀

    • Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich fürs neue Jahr. Kann ja nur besser werden. 😉
      Zumindest hatten wir heute schon wieder eine sehr amüsante Busfahrt…

  5. New year new adventure .Kathrin looks really enjoyed and related,but where are you? Were you smiling behind the camera? Saw your stomach getting trouble, trust you will getting better

    Strong winds from Moscow lowing the tough luck run away from you

    • Happy New Year! Yes, I was smiling behind the camera – someone had to take a picture after all! 😉
      Our stomachs are better, thank you. Actually, another Chinese guest offered us some medicine (but we thought he probably doesn’t have a lot of medicine so we didn’t accept it).
      It must be so cold in Moscow? In Laos, it is still very pleasant, 30°C during the day, we enjoy it.
      Good luck in 2017!

      • Yeah,I have called some guys who live in the sky ,they said all of your trip gonna be fun 🙂 ,here in Moscow was -32 degree for several days, i love it .weren’t we live in one world !

        Watching

        • Oh that’s good to know, thank you! 😉
          We cannot imagine -32!? Over here, we get cold when it is about +20, haha. 😛 You’re right, it doesn’t seem like one world.
          Take care. 🙂

  6. Immer eine Freude, von euch zu lesen! Geniale Busfahrt – das kann man sich ja fast nicht ausdenken und es setzt die Fernbuserlebnisse hierzulande doch ein bisschen in Relation. Wenns im Flixbus so unterhaltsam wäre würden mir die Verspätungen bestimmt weniger ausmachen 🙂

    • Danke für deinen Kommentar! ^^
      Hihi, das haben wir uns auch nicht ausgedacht, und die nächste Fahrt, die wir inzwischen hatten, war auch nicht schlecht (dazu mehr im nächsten Beitrag). 😉
      Omg, ich würde extra zahlen um so etwas im Flixbus mal zu erleben – vor allem die Reaktionen meiner mürrischen deutschen Mitreisenden! >_<

  7. Hallo ihr unübertrefflichen Bus-Fans,
    das C trocknet sich gerade unter der Haube die Haare, ich (K) sitze in der Stube am Fenster und beobachte die futterneidischen Grünfinken an ihrem Häuschen. Es geht turbulent zu, doch alles , was man sich unter „Turbulenz“ ausdenken kann, wird durch die Ereignisse bei eurer Busfahrt übertroffen! Wir haben gemeinsam gelesen und laut gelacht wie selten. Da gibt es bei uns nur einen Gedanken: Veröffentlichen!
    Best regards!

    • Hallo ihr beiden, und eure Kommentare sind immer so durchdacht formuliert und wir staunen, wie es euch gelingt, das Heimische mit dem Fremden so nahtlos zu verbinden. Ja, jede Busfahrt ist hier ein neues Abenteuer, und wir haben noch einige vor uns. Ansonsten wird weiter geschwitzt bei über 30 Grad…
      Best regards zurück! 🙂

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